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Datum: 14.07.2020

Hinweise und Empfehlungen zum Corona-Virus

Wichtige Informationen für Unternehmen und Selbständige im Zusammenhang mit dem COVID-19 Virus:

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Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Bundesregierung hat am 12.06.2020 Eckpunkte für eine Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen beschlossen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.


Das Programm ist als branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) ausgestaltet und für diejenigen Unternehmen gedacht, die nach wie vor unter Schließungen leiden oder wegen den Abstands- und Hygieneregeln ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können.


Mit dem Programm, für das 25 Mrd. € zur Verfügung stehen, sollen den Unternehmen nichtrückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt werden, die deutlich höher sind als im Rahmen der bisherigen Soforthilfen. So können je nach Umsatzausfall bis zu 150.000 € an betrieblichen Fixkosten erstattet werden. Voraussetzung ist, dass ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer die Umsatzausfälle und die betrieblichen Fixkosten bestätigt hat.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 % und 80 % der Fixkosten erstattet.


Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse sollen die Länder sein. Sobald uns nähere Informationen zur Umsetzung vorliegen, informieren wir Sie hier.


Corona-Soforthilfe – Aktuelles zur Abrechnung

Alle Empfänger der NRW-Soforthilfe 2020 wurden im Bewilligungsbescheid darüber informiert, dass die Soforthilfe zweckgebunden ist. Aktuell erhalten die Soforthilfeempfänger eine Mail, über die das Land NRW die Rechtmäßigkeit der Zahlung überprüft. Bei Fragen zur Abrechnung der NRW-Soforthilfe 2020 steht Ihnen eine Hotline unter 0211-7956 4995 zur Verfügung. Inhaltliche Fragen zum Rückmeldeverfahren können Sie per E-Mail an das Postfach soforthilfe-rueckmeldung@mwide.nrw.de richten.


Neue Fassung der Corona-Schutzverordnung gültig ab dem 15. Juli 2020

Ab Montag, 15. Juli 2020, treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Diese betreffen unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen. Die neue Fassung der Coronaschutz-Verordnung ist können Sie hier abrufen.


Ko­ali­ti­ons­aus­schuss be­schließt Kon­junk­tur­pa­ket

Der Koalitionsausschuss in Berlin hat am 3. Juni 2020 verschiedene Maßnahmen zur Stärkung von Unternehmen, Familien und Kommunen beschlossen. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden. Einzelheiten können Sie dem Ergebnispapier entnehmen.


Wie die Umsetzung der Einzelmaßnahmen erfolgen wird, wird in den nächsten Tagen und Wochen bekannt gegeben.


Sobald wir entsprechende Informationen vorliegen haben, werden wir diese hier veröffentlichen.


Kurzarbeit
Gelockerte Voraussetzungen bei Beantragung

Unternehmen können nunmehr unter gelockerten Voraussetzungen Kurzarbeitergeld beantragen.

Zur Anzeige von Kurzarbeit bzw. zur Beantragung von Kurzarbeitergeld nehmen Unternehmen Kontakt zum Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit vor Ort auf.
Arbeitgeber-Service ist erreichbar in der Zeit von Montag – Freitag, 8 -18 Uhr

Kontakt für den Kreis Herford bitte über die lokale Hotline 0800-4 5555 20

Agentur für Arbeit Herford : 05221 985 980

Alle tagesaktuell relevanten Informationen gibt die Arbeitsagentur.

Das Arbeitgebermagazin Faktor A beantwortet die sieben wichtigsten Fragen für Arbeitgeber zum Thema Kurzarbeit.

 

Auch die Regionalagentur OWL steht Unternehmen bei Fragen zum Thema Kurzarbeitergeld zur Verfügung.​

Petra Biernot, Kreise Herford, Minden-Lübbecke, Telefon 0521-96733-282


Wichtig
: Der ausgefüllte Antrag auf Kurzarbeitergeld muss spätestens am letzten Werktag des Monats für den beantragt wird, eingereicht werden. Bsp. Monat März 2020 = Dienstag, 31. März 2020


Liquiditätssicherung

Liquiditätssicherung durch Bürgschaften

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen Unternehmen in NRW öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung. Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Telefonische Auskunft gibt es unter 02131 5107-200 und im Internet bei der Bürgschaftsbank NRW.

Liquiditätssicherung durch Beteiligungskapital

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit.

Telefonische Auskunft gibt es unter 02131 5107-200 und im Internet bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft.


NRW-Bank berät individuell

Die Förderberater der NRW.BANK informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Betroffene Unternehmen sollten sich so früh wie möglich melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten ausloten zu können.

Das NRW.BANK-Service-Center informiert unter Tel. 0211 91741 4800. Antrag im Hausbankenverfahren, binden Sie bitte frühzeitig Ihre Hausbank mit ein!

KfW-Schnellkredit mit 100% Absicherung

 Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit? Ab dem 15.04. (nach Genehmigung der EU-Kommission) können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen – oder weiterhin einen der bestehenden Kredite zur KfW-Corona-Hilfe. Der KfW-Schnellkredit 2020 richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Weitere Details, z.B. wie Sie die genaue Anzahl Ihrer Mitarbeiter ermitteln, erfahren Sie auf der Produktseite zum KfW-Schnellkredit.

KfW optimiert Kreditkonditionen

Die KfW als Förderbank des Bundes bietet konditionenoptimierte Kreditprogramme an. Die Bank informiert unter Tel. 0800 539 9001. Weitere Informationen auf der KfW-Webseite

WICHTIG: Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden. Ihre Begleitung ist bei der Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten unerlässlich.


Steuererstattung / Steuererleichterung / Stunden

Nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige können bis zum 31.12.2020 unter Darlegung Ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern stellen. Gestellt werden kann auch ein Antrag auf Anpassung der Vorauszahlung auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer.
Zur Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus nehmen Sie bitte Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf.

Finanzamt Bünde und Herford

Das Finanzamt bittet die Unternehmen, bei Engpässen und Fragen sich mit dem oder der zuständigen SachbearbeiterIn in Verbindung zu setzen. Bitte, falls der Kontakt nicht bekannt ist, unter der allgemeinen Telefonnummer

anrufen, Steuernummer nennen, dann wird man mit dem zuständigen Ansprechpartner verbunden.

Herford (Herford, Enger, Hiddenhausen, Spenge, Vlotho) à 05221-188 0             

Bünde   (Bünde, Kirchlengern, Löhne, Rödinghausen) à 05223 – 169 0


Entlastung für Gewerbesteuerzahlende
Wirtschaftsunternehmen und andere Gewerbesteuerzahlende im Kreis Herford sollen entlastet werden. Landrat und Bürgermeister haben sich darauf verständigt, dass es Entlastungen bei den Gewerbesteuervorauszahlungen geben soll. Darüber wird im Einzelfall entschieden. Deshalb sollen sich Gewerbesteuerzahlende mit der jeweiligen Kommune in Verbindungen setzen.

Reduzierung des Krankenkassenbeitrags bei unverhältnismäßiger Belastung. Die Reduzierung ist nur auf die Zukunft bezogen.

  • Eine unverhältnismäßige Belastung liegt vor, wenn das aktuelle Arbeitseinkommen um mehr als ein Viertel gegenüber dem zuletzt für die Beitragsberechnung festgestellten Arbeitseinkommen reduziert ist.
  • Die Einnahmen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit haben sich um mindestens 25 Prozent gegenüber dem Arbeitseinkommen verringert, welches für die letzte Beitragsberechnung eingesetzt wurde.
  • Die Reduzierung der Beitragsbemessungsgrundlage erfolgt nur auf Antrag des freiwilligen Mitgliedes. Die Beitragsreduzierung kann nur zukunftsbezogen vorgenommen werden.
  • Die freiwillig versicherten Selbstständigen müssen einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse auf Reduzierung der Beitragsbemessungsgrenze stellen. Grundlage für die Berechnung sind der Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer und ergänzend dazu Unterlagen, die das voraussichtliche Arbeitseinkommen nachweisen.

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht

Arbeitsschutz und Gesundheitshinweise für Betriebe

Arbeitsschutzrechtliche Auswirkungen


Weitere Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema "Corona und Wirtschaft":

  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld beantwortet Fragen wie z.B. Arbeitsschutz, Homeoffice, Dienstausfall
  • Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.
  • Die Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW gibt Coronavirus - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen.
  • Informieren Sie sich hier über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung.
  • Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer sehen im Angesicht des Coronavirus‘ nicht nur ihre Gesundheit sondern auch ihre Existenzgrundlage bedroht. Der Staat bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten an, um auch Kleinunternehmer und Selbstständige vor dem wirtschaftlichen Aus zu bewahren. Hier erfahren Sie mehr.

Allgemeingültige Auskünfte für die individuellen Sachverhalte gibt es leider nicht, sondern müssen unternehmensspezifisch mit den genannten Ansprechpartnern/innen geklärt werden. Wir hoffen dennoch, die obigen Informationen und Links helfen für den Moment weiter.

Bitte sprechen Sie uns gerne an, sollten Sie weitere Fragen haben! Telefonisch unter 05221-182 405-0 oder per Mail unter info@wfg-hf.de. 


 

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